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Vielundzwanzig Gründe Bäume zu lieben

Wir lieben Bäume! Und es gibt so viele verschiedene Gründe, Bäume zu lieben! Hier sind vielundzwanzig gute Gründe, Bäume zu lieben, zu schützen und zu pflanzen.
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Andreas H.

Bäume bringen Leben in die Siedlungen. Sie bringen Farbe und Form auf die Straßen Wo viele Bäume sind, fühlen sich die meisten Menschen sofort wohl. Denn: Sind Bäume nicht wunderschön?

Wo viele Bäume sind, fühlen sich auch andere Pflanzen und Tiere wohl. Bäume schaffen wertvolle Ökosysteme und erhöhen die Biodiversität. Häufig ist das auch hörbar: Wo Bäume sind, singen Vögel.

Bäume können uns mit den Jahreszeiten verbinden. Was für eine Freude, wenn im Frühjahr die Magnolien blühen! Die ersten Kirschen genascht werden können! Walnüsse und Maronen geerntet werden können!

Bäume sind die größten Lebewesen dieses Planeten. Ein Mammutbaum in Kalifornien mit dem Namen «Hyperion» erreicht eine Wuchshöhe von 115.6 Metern.

Bäume reinigen unsere Luft. Sie filtern beispielsweise: Ozon, Stickoxiden, Kohlenmonoxid, Sulfur, Staub und Pilzsporen.

Bäume leisten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz: Sie binden in ihrer Pflanzenmasse große Mengen Kohlendioxid. Eine hundertjährige Fichte speichert während ihres Wachstums etwa 2.6 Tonnen CO2 in ihrem Stamm und ihren Ästen.

Während Bäume CO2 aus der Luft binden, entsteht gleichzeitig Sauerstoff. Eine 100 Jahre alte Buche produziert jedes Jahr 4.600 Kilogramm Sauerstoff. Das deckt den Sauerstoffbedarf von 13 erwachsenen Menschen.

Bäume haben messbare positive Effekte auf unsere (mentale) Gesundheit. Besonders relevant sind diese positiven Effekte bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Mittlerweile gibt es einen ganzen Forschungszweig zur gesundheitlichen Wirkung von Bäumen. Bäume beruhigen uns.

Bäume produzieren Blüten, Blätter, Früchte und Nüsse. Viele davon ernähren uns und können als Medizin dienen.

Bäume verbinden uns mit der Zeit. Durch ihr hohes Alter und ihre Größe sind sie ein Symbol für die Zukunft. Bäume können uns (bei guten Bedingungen) locker überdauern.

Bäume sind ein Zeichen für das sich ständig erneuernde Leben und der Zyklen der Jahreszeiten. Auf den Herbst mit Laubabwurf folgt das Frühjahr mit neuen Blättern und Blüten.

Als Menschheit verdanken wir den Bäumen unser Leben und unsere Kultur. Ohne Bäume gäbe es kein Feuer. Ohne Feuer gäbe es unsere Kulturen nicht so, wie sie jetzt sind.

Bäume lieferten unseren Vorfahren wichtige Nahrungs- und Heilmittel. Sie lieferten Material für Hütten, Werkzeuge und Waffen.

Bäume liefern uns Gewürze: Lorbeer, Muskat und Zimt.

Bäume liefern uns Nüsse: Haselnüsse, Mandeln, Maronen, Paranüsse, Walnüsse.

Bäume liefern uns Avocados, Datteln, Kaffee und Kakao.

Bäume liefern uns Früchte: Äpfel, Aprikosen, Birnen, Mangos, Pfirsiche und Zitronen.

Bäume liefern uns auch Delikatessen wie Ahornsirup, Birkenwasser, Maulbeeren und Oliven.

Von Bäumen kommen Eukalyptus und Weihrauch.

Bäume sind für viele Menschen ein Symbol für das Transzendente. Bäume stehen aufrecht da und verbinden Himmel und Erde.

Bäume faszinieren. Zahlreiche Dichter, Denker und Philosophen haben ihre Größe, Kraft und Schönheit beschrieben.

Bäume bevölkern seit über 360 Millionen Jahren die Erde. Der Mensch entdeckte vor 100’000 Jahren das Feuer.

In einigen Mythologien entstanden die ersten Menschen aus Bäumen.

In vielen Kulturen werden Bäume bei einer Geburt gepflanzt. In Europa ist dieser Gebrauch seit den Römern überliefert. Häufig gab man die Plazenta mit ins Pflanzloch.

Manche Baumindividuen wurden als Sitz von Ahnengeistern, einer Gottheit oder eines Baumgeistes angesehen. Diese Wesenheiten wurden zusammen mit dem Baum verehrt.

Einzelne Bäume oder lichte Ansammlungen von Bäumen wurden als Heiligtümer verehrt oder waren die Tempel der frühen Religionen. Die Verehrung von Bäumen treffen wir in vielen alten Hochkulturen an: In Mesopotamien, Indien, Ägypten sowie bei Griechen, Römern, Kelten, Germanen und Slawen.

Der sogenannte Weltenbaum ist eines der ältesten überlieferten Symbole der Menschheit. Der Weltenbaum verbindet die verschiedenen Welten.

Der Buddha erlangte unter einem Bodhibaum die Erleuchtung. Seitdem steht dieser Baum für das Erwachen.

«Alte Bäume sind etwas Herrliches! Mit ihrem mächtigen Stamm, den kräftigen Ästen und dem riesigen Blätterdach scheinen sie den Himmel zu tragen. Je älter ein Baum wird, umso mehr festigt sich sein ihm ganz eigener Charakter in der Baumgestalt. Er wird immer mehr zur Persönlichkeit.» (Susanne Fischer-Rizzi)

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Andreas H.
Baumexperte und Dipl. Kulturanthropologe
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